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09.04.02 Lukla(2800m) -> Kathmandu(1300m)

Gruppenfoto vor dem Rückflug

Obwohl unser Rückflug erst gegen 9:30 erfolgen soll, waren wir schon recht früh auf den Beinen, das Gepäck mußte flugtauglich (d.h. max. 15kg) verpackt werden.
Unsere beiden Guides Trishan und Amrit aber auch beide Porter waren frühmorgens auch zum Verabschieden gekommen und natürlich auch um das verdiente Trinkgeld entgegenzunehmen.
In der Nacht hatte es noch kräftig geregnet, klarte aber früh morgens etwas auf. Wird bei der Bewölkung ein Flugzeug fliegen? Nach der Verabschiedung erfolgte diesmal ein etwas schnelleres ckeckin, aber dafür fiel uns das Warten auf unser Flugzeug immer schwerer. Jeder abgeflogenen Maschine folgte ein besorgter Blick zum Himmel, ob sich die aufziehenden Wolken noch etwas Zeit lassen. Das Geschiebe für einen guten Sitzplatz war etwas stärker, aber es gab überhaupt keine Probleme.
In Kathmandu war das Erste die Duschreihenfolge, die geregelt wurde. Aber es war auch schön, sich auf einem Bett richtig auszustrecken. Der Nachmittag wurde noch mit der dringenden Rückbestätigung unseres Heimfluges und einem edlen Essen, auf das Christof wegen seines angegrifenen Magens verzichtete, verbracht. Abend haben wir noch eine Besichtigung mehrerer alter Tempel am südlichen Baghmati Fluß unternommen.
Rückflug von Lukla Rückflug von Lukla Hanuman   



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10.04.02 Patan, Pashupatinath, Bouddhanath

Patan - Durbar Square

Die verbleibenden 2 vollen Tage sollten für die vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten genutzt werden, wohl wissend, daß wir auf vieles aus Zeitmangel verzichten müssen.
In Patan hat es uns vor allem der Durbar Square, der alte Schloßplatz angetan. Wir hatten uns entschlossen, einen Guide zu nehmen, der uns allerlei Details und Hintergründe erzählen konnte. Natürlich wurden wir dann auch in eine Malwerkstatt gebracht, wo wir einiges über Motive und die Kunst der Mandala-Malerei erfuhren (und Bilder kauften). Am Nachmittag haben wir ein Taxi nach Pashupatinath genommen und sind etwas in die ganz andere, für mich etwas beklemmendere Welt der hinduistischen Tempel 'eingedrungen'. Natürlich war es uns nicht erlaubt, in die Tempel selbst zu gehen, aber diese weitläufige Anlage mit den Verbrennungsstätten macht einen tiefen Eindruck.
Von Pashupatinath haben wir uns zu Fuß nach Bouddha aufgemacht, allerdings nicht nach Karte sondern nach Himmelsrichtung und Gefühl und sind nach einmal nachfragen auch an der gewaltigen buddhistischen Stupa (Tempel) angekommen. Das war wieder eine andere Welt, freundlich, geschäftlich und auch etwas mehr touristisch. Aber auch hier waren Touristen wirklich in einer ganz kleinen Minderheit.
Wir haben an der Stupa bis zur Abenddämmerung gewartet und uns dann in den sich bildenden Strom von Buddhisten eingereiht und uns den Gesängen und der herrlichen Stimmung beim Umkreisen der Stupa hingegeben. Mehrfach haben wir die Rückfahrt zum Hotel bis zur Dunkelheit verschoben.
  Pashupatinath   Buddhas Augen   Stupa in Abendstimmung   



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11.04.02 Bhaktapur

Pfauenfenster in Bhaktapur

Bhaktapur ist nach Kathmandu unf Patan (Lalitpur) die 3. ehemalige Königsstadt und hat natürlich auch einen Durbar Square, einen Schloßplatz. Die ca. 23km nach Bhaktapur haben wir mit dem Taxi zurückgelegt. Bhaktapur ist wegen des Autofahrverbotes in der Innenstadt ruhiger und auch der Tradition mehr verbunden. Die Innenstadt wirkt harmonischer und es gibt sehr viel Handwerk und Märkte zu besichtigen. Nach einer Führung durch einen Studenten, der das noch etwas üben muß, haben wir uns noch nach einigen 'Souvenieren' umgesehen. Die Nachbildung des Pfauenfensters hatte es mir besonders angetan.
Auf dem Rückweg hat uns der Stau auf der Straße nach Kathmandu überrascht, sodaß wir ca.2 h für die 23 km brauchten. Aber auch in dieser Zeit war viel zu sehen (es zeigten sich das einzige mal die schneebedeckten Berge des Himalaya, außerdem waren wir Augenzeuge einer martialischen Schlachtung eines Ziegenbockes am Straßenrand). Im Reiseführer hatte ich noch gelesen, daß man in Thimi recht gut Ton- und Holzgegenstände kaufen könnte, aber wir waren wohl die einzigen Touristen in Thimi und von Märkten und Läden war nichts zu sehen. Am Abend war Schlemmen in Kathmandu angesagt, das wir nach der Tour wegen Christofs Magenproblemen bis heute verschoben hatten. Aber leider ging es Christofs Magen auch heute nicht besser, sodaß er traurig zurückblieb.
Bhaktapur - Durbar Square brennen von Töpferwaren relaxen   



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12.04.02 Kathmandu (1300m) -> Berlin(41m), München

unser Hotel in Kathmandu

Heute ist leider Abreisetag. Das Gute ist, daß TransAvia erst abends fliegt und uns damit noch etwas Zeit für einen Bummel durch Kathmandu blieb. Bis zum Mittag hatten wir uns getrennt und Christof ist mit Stefan shoppen gegangen Wir sind zum Durbar Square gelaufen und haben so allerlei kleine Läden nach Tee, Holzmasken und so allerlei für uns und die Zuhaus gebliebenen eingekauft. Christof war bald ein Kenner der Teeszene und ich war stolz, eine Holzmaske für den halben Preis erhandelt zu haben. Ich hatte dann schon fast ein schlechtes Gewissen, den Verkäufer so hartnäckig niedergehandelt zu haben, aber als ich zwei Läden weiter eine ähnliche Maske für nochmal die Hälfte des Preises angeboten bekam war mir klar, das ist mir nicht angeboren ;-) Mittagessen war noch einmal in dem Dachrestaurant an der Freakstreet mit Blick auf die Dächer des alten Königspalastes. Auf diesen bezogen auch langsam bewaffnete Armeeposten Stellung hinter Sandsäcken, heute war Neujahrsfest und es mussten mit Anschlägen gerechnet werden. Das hat es uns auch etwas erleichtert, Kathmandu und Nepal zu verlassen.

Auf dem Rückflug fragte Burkhard mich, ob ich die Tour oder eine ähnliche noch mal machen würde. Ich konnte das nicht gleich beantworten. Es war phantastisch schön, aber auch ziemlich anstrengend und mich wird sicher das Nepalfiber irgend wann ereilen...So ein Urlaub bleibt lange in Erinnerung und ich hatte mich gefreut, daß Stefan, Christof und Burkhard ihn mit mir geteilt haben.
Frauen singen vor einem Tempel Verkäufer Staßenszene in Kathmandu   


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